Servette trainiert wieder!

Nachdem man noch auf den Trainingsstart am 11.05.2020 verzichtet hat, wohl auch aus Gründen der finanziellen Lage (wenn man mit dem Training wieder startet, verwirkt man sich die Kurzarbeitsgelder), hat Servette nun am 18.05.2020 den Trainingsbetrieb doch wieder aufgenommen – ob dies mit dem zugesicherten Hilfspaket des Bundesrates zusammenhängt oder ob es andere Gründe sind, z.B. der Trainingsstart am 11.05.2020 des FC St. Gallen entzieht sich unsererer Kenntnis.
Um die Trainingseinheiten sauber über die Bühne zu bringen, hat der Verein ein Sicherheitskonzept ausgearbeitet, das vom Kantonsarzt abgenommen wurde. Die Vorschriften von BAG und SFL werden eingehalten. Dies verkündet Servette auf seiner Homepage.
Am 18.05.2020 hat auch der FC Luzern wieder angefangen zu trainieren, aber durch den Trainingsstart bei Servette will man dann am Startdatum 21.06.2020 parat sein.
Das Startdatum ist zwar noch nicht fix – da die Liga ja zuerst noch den Entscheid was wie wo etc. bekannt geben muss, dies soll gem. diversen Informationen am 29.05.2020 der Fall sein.


Stellungnahme des Präsidenten des Servette Fanclubs Deutschschweiz 1986 zu den Fanforderungen.

Wir erhielten eine E-Mail wie wir Deutschschweizer dies sehen mit dem „Protest“ aus der Westschweiz und der Tessiner Fanszene.
Da wir momentan keine Vorstandssitzung abhalten können / dürfen und auch unsere GV verschoben werden musste, handelt es sich hier um die persönliche Meinung von John Appenzeller dem Präsidenten des Servette-Fanclub Deutschschweiz 1986
Ich werde mich hier nicht über die allgemeine Lage und zur aktuellen Politik des Notstandes äussern, sondern beziehe mich einzig auf diese E-Mail und den Sport sprich Fussball im allgemeinen.
Bei vielen nicht Hardcore Fussball-Fans hört man immer die gleiche Leier, naja nicht schlimm, dann verschwinden halt paar Vereine, sind ja eh alles hochdottierte Gehälter und schlicht in keiner Relation zum normalen Arbeiter.
Ja dies mag so bei einigen Spielern der Fall sein, doch gemäss der Tabelle welcher die Zeitung Blick veröffentlich hat sind die Gehälter in der Schweiz nicht exorbitant hoch und bewegen sich vorallem beim FC Thun in einem relativ tiefen Rahmen. Servette unser Lieblingsverein, hat auch keine sehr hoch dotierten Spieler. Wenn es nun aber „reihenweise“ Profi-Klubs in den Konkurs treibt, ist der Schweizer Sport auch der Fussball im Eimer. Die Jahrelange gut geführte Nachwuchsarbeit ist für die Katze, der Schweizer Fussball „tot“.
Wir würden in den zukünftigen Jahrzehnten wohl keine Rolle mehr im Fussball spielen, weder in der Uefa Champions, Europa-League noch in der Nationalmannschaft. Ich befürchte wir würden zurück zum Amateur-Fussball gedrängt, dann spielen vielleicht noch 1-2 Profi-Klubs in der Schweiz, der Rest wären dann Amateur-Vereine wie z.B. der FC „Hinterbank“. Darum bin ich der Meinung es ist wichtig auch den Profi-Sport am Leben zu (er)-halten und zu unterstützen, wie es jetzt auch gemacht worden ist.  Ein kleiner Nachteil für mich persönlich sind die Bedingungen (20% weniger Lohnsumme – retour zahlen etc.)

Ich persönlich hätte mir auch gewünscht, dass die Swiss Football League etwas rascher entscheided und zwar dass die Meisterschaft fortgeführt wird, ob dann nur total 27 Runden oder doch die volle Anzahl sei mal dahin gestellt. Ein Abbruch finde ich suboptimal, was nimmt man als Massstab? Die Winterpausentabelle?  Die aktuelle? Das führt zu diskussionen und wohl auch klagen.
Ich finde da aber den Vorschlag des Sion Präsidenten Christian Constantin noch prüfenswert, er verweist darauf, dass 2021 die Meisterschaft in der Super-League mit 12 Teams stattfinden soll (z.b. nach 27 Runden – Saison beendet) . Es gibt keinen Absteiger und daher wohl auch keine Klagen. Aber zum Thema Geisterspiele oder nicht, hat der Constantin eine sensationelle Idee (meiner Meinung nach). Man soll die Spiele nur mit Heimfans austragen, nur mit Saisonkarteninhaber,  Reduzierte Kapazität (rund 1/4) – so ist wenigstens Stimmung im Stadion. Sicherheitskosten könnten auch gespart werden, sind ja nur Heimfans, man kennt von jedem die Adresse und könnte so im Notfall verfolgen. Abstand wäre dann auch kein Problem, es würde aber nur Sitzplätze geben und Abstand Abstand Abstand.
Ich persönlich fände dies noch eine Option.
Gleichzeitig natürlich alle Spiele am TV übertragen, ob man dafür zahlen muss oder Free-TV ist mir eigentlich egal, Hauptsache wieder Fussball! Ein anderer prüfenswerter Vorschlag finde ich, dass man die letzten Runden, nur jeweils in 1 Stadion durchführt, sprich jedes Stadion wird 1x berücksichtigt und halt wohl Bern (da in der Mitte) 3x. Man könnte so Kosten sparen seitens von Teleclub und SRF und man spielt dann nacheinander die Matches an einem oder 2 Tagen ab. Z.B. morgens um 10 start mit Spiel 1…  etc.

Meine „Lust“ auf Geisterspiele hält sich in Grenzen, aber besser Geisterspiele als gar kein Fussball oder Fussballspiel. Auch etwas ärgerlich, da Servette gerade einen Lauf hat(te) – die Gretchenfrage bei jedem Klub ist nun, was hat der Lockdown angerichtet? Wie fit sind die Spieler noch, dank Home-Training? Kann man die Pace halten?

Auch die Gesundheit ist natürlich ein Thema in Corona-Zeiten – ich denke mir die Spieler sind Top-Fit, gehören daher nicht zur Risiko-Gruppe und man sollte den Fussballbetrieb wieder aufnehmen. Ich denke mir die grosse Mehrheit der Spieler ist für RE-START.
Wenn jemand aus Angst wirklich nicht spielen will,  muss man das mit dem betreffenden anschauen und natürlich nicht per se verurteilen.

Hoffen wir also bald wieder Fussball zu sehen! Klar ein grosses ALLEZ SERVETTE!

Bliebed Gsund lueged uf Eu!


Postive oder Negative Signale aus Bundesbern für den Schweizer Profi- und Breitensport?

Der Schweizer Profi-Sport lag auf der Intensiv-Station, kurz vor dem Kollaps. Obwohl auch Fussballklubs von der Kurzarbeit profitieren konnten, war dies nicht mehr als ein kleiner Tropfen in einem leeren Regen-Fass. Der Geld-Regen in Form von Zuschauereinnahmen ist seit dem Bundesratsbeschluss total zum Stillstand gekommen. Ob und wie Saison-Karten-Inhaber entschädigt werden oder Goodies erhalten steht in den Sternen, dazu hat sich noch kein Klub genauer geäussert. Der Bundesrat hatte schon vergangene Woche ein erstes positives Zeichen gesandt, indem er es den Profis wieder erlaubt hat ab dem 11. Mai unter erschwerten Bedingungen (Sicherheitskonzept) zu trainieren. Allerdings hat der Trainingsbeginn auch negative, finanzielle Folgen für die Klubs welche wieder trainieren seit dem 11. Mai, die beantragte Kurzarbeitsentschädigung fällt weg. Uns sind bisher nur 2 Vereine bekannt, denen das quasi egal ist. Der FC St. Gallen, aktueller Leader der Super-League und der Grasshopper-Club Zürich welcher in der „Crash“-Zeit des Lockdowns von den Chinesen quasi übernommen worden ist, seit daher scheint das Geld in strömen zu fliessen. Während quasi die ganze Weltwirtschaft am taumeln ist, haben die Chinesen die Wirtschaft wieder auf „Vordermann“ gebracht, logisch bei Ihnen ist das Virus ja auch viel früher ausgebrochen.
Nun hat der Bundesrat aber ein Paket geschnürt welches dem Profi- und Breitensport unter die Arme greiffen soll. Jetzt gibt es Millionen, zwar nur als Darlehen aber so sollen in den Fussball in den nächsten 2 Jahren rund 200 Millionen fliessen – im Gegensatz zum Eishockey welches mit 150 Millionen weniger als der Fussball erhält.
Eine hälft fliesst bereits dieses Jahr, die zweite Tranche soll 2021 folgen, falls „Corona“ den Profiklubs das Leben weiter schwer machen  sollte und der Spielbetrieb während mindestens 12 Monaten nur eingeschränkt möglich sein würde (danach sieht es aber leider – Stand heute aus).  Z.B. immer noch Geisterspiele stattfinden müssten.
Es ist aber weder der FC Sion noch der FC Servette der da direkt einen Geldsegen erhalten wird, denn Zuständig für die Kreditvergabe ist die Liga.
Originalzitat der Sportministerin Viola Amherd:
„Der Zusammenbruch der Ligen hätte enorme Auswirkungen auf die Nachwuchsförderung und Ausbildung, sowie andere Bereiche (z.B. Medien) “
Im übrigen steuert der Sport rund 1,7 % des BIP bei, rund 100’000 Arbeitsplätze hängen in der Branche. Auch gesellschaftspolitisch und gesundheitspolitisch hat der Sport eine zentrale Bedeutung.
Man hört ja immer wieder man müsse dem Sport nicht unter die Arme greiffen sind alles Grossverdiener – da danke ich dem Blick der eine „geniale“ Tabelle erstellt hat, was denn die Profi-Fussballer bei den Schweizer Vereinen so im Monat verdienen…

Allerdings sind die Kredite an Bedingungen geknüpft, somit wären wir beim etwas negativem Aspekt der Sache.

– Die Gelder dürfen nicht für die Deckung der überhöhten Spielergehälter eingesetzt werden. Die Klubs die den Kredit beanspruchen müssen Ihre Lohnsumme in den nächsten 3 Jahren um 20 Prozent senken, dies wird überprüft… (Sprich man kann dann nicht einfach das Kader und die teuren Spieler engagieren, sondern muss kleinere Brötchen backen – könnte zu einer noch grösseren Differenz zwischen oben und unten der Liga führen)

– Die Ligen müssen künftig einen solidarisch getragenen Sicherheitsfonds für künftige Risiken bilden (Nach Corona ist vor ???). Das Ziel dieser Massnahme, dass die Sport-Ligen 6 Monate überbrücken können, wenn nicht gespielt werden könnte. Amherd zog die Banken mit der Eigenkapital-Anforderung als Vergleich hinzu.

– Die Nachwuchsarbeit muss weitergeführt werden wie VOR der Krise. Sprich man kann nicht einfach die Juniorenabteilung still legen und den Profibereich „retten“.
Viola Amherd ist der Überzeugung, dass der Profi-Sport diese Kredite zurück zahlen kann, eine erste Tranche ist nach 5 Jahren fällig, die zweite nach 10.

Darlehen sollen auch für internationale Sportverbände geprüft werden und in der Schweiz ansässig sind. Ausgenommen sind aber sicher FIFA, UEFA, das IOK.
Das IOK soll sich zudem mit 50 Prozent an der Unterstützung beteiligen Kanton und Bund ebenfalls 50. n der Unterstützung beteiligen, Kantone und Bund zusammen ebenfalls mit 50 Prozent.

Aber auch der Breitensport erhält rund 150 Millionen. 50 Millionen für 2020 und sogar 100 für 2021. Im Gegensatz zum Profi-Sport müssen diese Beiträge nicht zurück bezahlt werden. Auch die J+S Subventionen werden für das Jahr 2020 voll entrichtet.

Sprich mit der Unterstützung des Profi-Sportes ist es wie mit den COVID-19 Krediten für die Unternehmen, man kann Geld beziehen, verschuldet sich aber, man geht davon aus, dass dies in der Wirtschaft innert 5 Jahren zurück gezahlt werden kann, im Profi-Sport hätte man 10 Jahre Zeit, allerdings muss man eine Tranche nach 5 Jahren retour bezahlen.

Servette trainiert ja weiterhin nicht, man wartet auf den Entscheid der Liga, es entzieht sich unserer Kentniss ob Servette hier von diesen Geldern profitieren will/kann. Ich persönlich bin optimistisch, da Servette momentan „finanziell“ doch recht gut aufgestellt erscheint.

Claudius Schäfer der CEO der Swiss Football League ist glücklich, dass der Bundesrat die Bedeutung des Profifussballes erkannt hat.
Zum Blick-Interview mit dem Liga-Boss betreffend den Krediten geht es HIER

Nun sind wir Fans natürlich gespannt wie es weiter geht – die Liga soll darüber am 29.05.2020 entscheiden – ein nicht zu unterschätzender Punkt ist das Vertragstheater.
Gemäss FIFA und UEFA sollten die Verträge „verlängerte“ Gültigkeit haben, bis zum Ende der Saison. Gemäss Schweizerischen Recht sind die Verträge bis zum Datum xy gültig und danach nicht mehr – in einem früheren Bericht hat Claudius Schäfer erwähnt, man ist daran eine Lösung zu finden, es kann nicht im Sinne der Sache sein, dass ein Spieler z.B. jetzt beim FC Basel unter Vertrag ist und dann nach dem 30.06.2020 für den FC St.Gallen in der selben „Saison“ kickt. Allerdings die Saison mit 36 Spielen abzuschliessen wird schlicht nicht möglich sein, wenn man wie geplant erst mitte Juni mit Geisterspielen starten will – diese würde dann wohl bis in den August gehen..
Wenn man sich auf den Modus 27 Spiele (jeder gegen jeden 3x) einigen könnte wäre es vielleicht mit englischen Wochen machbar.

Wir vom Servette Fanclub Deutschschweiz sind gespannt.


Weitere Fussballnews rund um die Super- Challenge-League

Artikel im Blick: Kriegen Saison-Karten-Inhaber Ihr Geld zurück: HIER

Fangruppen wollen keine Geisterspiele auch Servettes Section Grenat ist dabei: HIER

Constantin mit revolutionärem Vorschlag (Statt Geisterspiele nur mit Heimfans): HIER

Auch Servette ist davon betroffen und lässt verlauten, dass man die Wiederaufnahme des Trainings NICHT am 11.Mai machen wird, zum Artikel über Kurzarbeitsentschädigung geht es HIER

Weitere Infos rund um den Sport z.B. dass bei Wiederaufnahme 5 Auswechslungen möglich sein sollen, dass in Holland damit gerechnet wird, dass die Fans über 1 Jahr lang nicht mehr in die Stadien können etc: HIER

Artikel-Quelle:Blick.ch
Bild-Quelle: sfl.ch


Swiss Football League – Fussball-Saison 2019/2020 wie weiter?

Das Komitee der Swiss Football League hat das weitere Vorgehen und die nächsten Termine festgelegt. Am 29. Mai 2020 entscheiden die Klubs an einer ausserordentlichen Generalversammlung über die Weiterführung der Meisterschaften. Zwischenzeitlich kann der Trainingsbetrieb aufgenommen werden.

Auf der Grundlage des Entscheids des Bundesrats von letzter Woche ist es den Profi-Klubs ab dem 11. Mai 2020 erlaubt, unter Einhaltung der im eingereichten Schutzkonzept beschriebenen Sicherheitsmassnahmen das Mannschaftstraining aufzunehmen. Der Entscheid über den Zeitpunkt der Aufnahme des Trainingsbetriebs liegt in der Verantwortung der Klubs. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) teilte der SFL unverbindlich mit, dass die Klubs ab dem Moment des Trainingsstarts keine Kurzarbeit mehr geltend machen können.

Weiter stellte der Bundesrat letzte Woche in Aussicht, den Spielbetrieb in den beiden Profi-Meisterschaften unter Ausschluss der Öffentlichkeit ab dem 8. Juni 2020 wieder zuzulassen. Über diese dritte Etappe der Lockerung der Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus wird der Bundesrat voraussichtlich an seiner Sitzung vom 27. Mai 2020 definitiv entscheiden.

Bis zu diesem Zeitpunkt sollte es auch Klarheit über den Ausgang der sehr konstruktiven Gespräche mit dem Bund über Finanzhilfen geben. Diese Finanzhilfen sind die Voraussetzung dafür, dass die für den Schweizer Profifussball existenzbedrohliche Situation abgewendet werden und der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann.

Aus diesen Gründen hat das Komitee der Swiss Football League (SFL) zwei Tage später, am Freitag, 29. Mai 2020, eine ausserordentliche Generalversammlung angesetzt. Anlässlich dieses Treffens werden die Vertreter der 20 Klubs über die Weiterführung der Meisterschaften entscheiden. Damit den Klubs bei einem Entscheid zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs genügend Zeit zur Vorbereitung bliebe, wären die ersten Partien am Wochenende vom 19./20./21. Juni 2020 vorgesehen.

Quelle: SFL.ch – Homepage
Foto: sfl.ch


Die SFL nimmt sich Zeit zur Klärung

Das Komitee der Swiss Football League (SFL) hat die Lockerungsschritte des Bundesrats für den Sport zur Kenntnis genommen. Für den Profifussball stellen sich im Nachgang organisatorische, gesellschaftspolitische und existenzielle wirtschaftliche Fragen, die im Austausch mit den Klubs und den Behörden beantwortet werden müssen. Erst wenn diese geklärt sind, kann über die Wiederaufnahme der laufenden Meisterschaften entschieden werden.

Am Mittwoch stellte der Bundesrat seine Strategie vor, wie die Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus im Sport schrittweise gelockert werden sollen. Im Profifussball können die Klubs ab dem 11. Mai 2020 das Mannschaftstraining wieder aufnehmen und es ist vorgesehen, den Spielbetrieb unter Ausschluss der Öffentlichkeit ab dem 8. Juni wieder zuzulassen. Der Bundesrat wird voraussichtlich am 27. Mai definitiv darüber entscheiden, abhängig von der Entwicklung der Pandemie.

Das Komitee der SFL hat diese Lockerungsschritte des Bundesrats für den Profifussball zur Kenntnis genommen und die Folgen daraus in einer Videokonferenz ausführlich diskutiert. Im Zusammenhang mit den Entscheiden des Bundesrats stellen sich existenzielle Fragen, mit denen sich das Führungsgremium der SFL in den nächsten Tagen in engem Austausch mit den Klubs und den Behörden intensiv auseinandersetzen wird.

Neben organisatorischen Fragen in der Umsetzung der Schutzmassnahmen, geht es insbesondere darum, die wirtschaftlichen Folgen einer längeren Phase mit Geisterspielen für die Klubs im Detail zu berechnen und weitere Lösungen zur Finanzierung dieser Periode mit fehlenden Einnahmen zu finden. Dabei ist sie auch auf die Unterstützung des Bundes angewiesen. Um diese existenziellen und weitere sportliche und gesellschaftspolitische Fragen zu klären, nimmt sich die SFL die erforderliche Zeit.

Das Komitee bekräftigt die grundsätzliche Absicht, die Meisterschaften der Raiffeisen Super League und der Brack.ch Challenge League der laufenden Saison 2019/20 ab dem 8. Juni wieder aufzunehmen. Über die definitive Wiederaufnahme kann aber erst entschieden werden, wenn Lösungen für die offenen Fragen der Finanzierung und in Bezug auf den Umgang mit den erforderlichen Schutzmassnahmen in den Klubs geklärt sind.

Mehr Inhalte gibt es HIER

QUELLE/BILD: SFL.ch


Leicht positive Nachrichten rund um den Fussball.

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung und Pressekonferenz vom 29.04.2020 erklärt, wie es mit dem Fussball, Sport im allgemeinen aber auch mit dem Profifussball weiter gehen kann/könnte.
Es scheint, dass die Fussballklubs das Training wieder aufnehmen können (ohne Körperkontakt) und danach die Meisterschaft mittels Englischen Wochen und Geisterspielen zu Ende gebracht werden soll, sodass der Meister etc. per Nationalfeiertag sprich 1.8.2020 feststehen könnte. Der Start soll am 9.6.2020 erfolgen mit Servette – Lugano.

Wir haben für Euch einige interessante Links gesammelt, wir wollen es nicht vorenthalten, Euch diese ans Herz zu legen, lest es doch einfach mal durch.

Corona bedroht den Schweizer Fussball in seiner Existenz: Artikel
Geisterspiele kosten uns 20 Millionen sagt FCZ-Präsident Canepa: Artikel
Ein erstes gutes Zeichen von Felix Bingesser (Blick): Artikel
24. Runde am 09.06.2020: Artikel

 

 

 

Titelbild: www.bag.ch


Horrormeldung von einem Epidemiologen

Ein alter Leitsatz heisst, frage 1000 Experten und Du kriegst 1000 andere Antworten…
Der Epidemiologe Marcel Tanner, welcher auch unseren „Lockdown“ Bundesrat berät, empfielt keine Grossveranstaltungen mehr zu erlauben bis ein Impstoff gefunden worden ist – er rechnet mit rund 15-18 Monaten oder noch länger…

Er rät dem Bundesrat Fussballspiele mit Zuschauern etc frühestens im Sommer 2021 wieder zu erlauben..

Meine persönliche Meinung dazu ist, dass es so wohl einige Fussballklubs dann nicht mehr geben wird, auch Eventveranstaltungsfirmen und Messebau-Firmen können so wohl Konkurs anmelden. Wenn die Schweiz hier ein „Sonderzug“ fährt, verlieren wir im Sportbereich auch noch den Anschluss im Internationalen Sport.. Sprich Doppelbürger z.B. im Fussball werden sich dann nicht mehr um den Schweizer-Pass bemühen und für die Schweizer Nationalmannschaft auflaufen wollen.
Wenn dies so passiert – wird wohl der Schweizer Fussball zurück in den Amateur-Status gesetzt..

Den Link in der Zeitung „Blick“ findest Du Hier


Klubs lehnen Aufstockung auf 12er Ligen ab

Die 20 Klubs der SL und CL haben in einer schriftlichen Abstimmung mit 10:10 gegen die Aufstockung auf 12 Klubs pro Liga entschieden. Für die Regeländerung hätte es einer 2/3 Mehrheit bedarft. In Zeiten des Corona-Lockdowns musste diese Abstimmung von zu Hause aus „online“ – Schriftlich geführt werden. Man konnte nicht mehr länger zuwarten um das ganze in der Runde einer Diskussion zu entscheiden – die TV Verträge und co haben natürlich auch dazu beigetragen dass man sofort entscheiden musste. Wegen den neuen Vergaben und Zahlen etc.

Zum Artikel auf sfl.ch geht es HIER

Bild: Sfl.ch


Quo vadis Fussball Saison 2019/2020?

Nach dem Corona-Break ist es nun zu diversen Inputs Artikelund Informationen rund um den Schweizer Fussball gekommen. Wie weiter?
Die Amateurliga (daher ab 2. Liga und tiefer) hat entschieden die Saison abzubrechen und nicht zu werten. Diskussionen finden aber nach wie vor statt, da gewisse Klubs dies nicht so toll finden, da man auf einem Aufstiegsplatz liegt. Einen Vorschlag ist z.B. dass man AUFSTEIGEN kann, und die Saison 2020/2021 mit einer grösseren Liga(Gruppe) stattfinden wird. Absteiger soll es keine geben.
Neuste Meldungen betreffen aber auch die Promotion-League und 1. Liga, auch hier geht man davon aus, dass die Saison abgebrochen wird und nicht gewertet wird.
Betreffend der Super-League und Challenge League sind da spezielle Konzepte ausgearbeitet worden, man versucht/ will die Saison zu enden spielen.

Nachfolgend 2 Links betreffend der Wiederaufnahme des Profi-Fussballs in der Schweiz.

Artikel auf der offiziellen Homepage des Schweizerischen Fussballverbandes:  Artikel

Artikel auf Blick-Online: Artikel

Titelbild: SFL.ch